JBoss Seam
JBoss Seam ist ein neues leistungsfähiges Framework für Anwendungen, mit dem sich auf Basis einheitlicher und integrierter Technologien wie Asynchronous JavaScript and XML (AJAX), Java Server Faces (JSF), Enterprise Java Beans (EJB3), Java Portlets und Business Process Management (BPM) Web 2.0-Anwendungen der nächsten Generation erstellen lassen.
Mit Seam wird Komplexität auf der Architektur- und API-Ebene von Grund auf vermieden. So können Entwickler mit einfachen annotierten Plain Old Java Objects (POJOs), komponentenbasierten UI-Widgets und ganz wenig XML komplexe Webanwendungen erstellen. Die Einfachheit von Seam erleichtert auch eine zukünftige Integration von JBoss Enterprise Service Bus (ESB) und Java Business Integration (JBI).
JBoss Seam ist ein zentraler Bestandteil der JBoss Enterprise Application Platform.
Erfahren Sie mehr über Seam unter seamframework.org.
Welche Vorteile bietet Seam?
| Das erste Anwendungs-Framework für EJB 3.0 |
Dank EJB 3.0 sind EJB-Komponenten nicht mehr grobe und komplexe Objekte, sondern schlanke POJOs mit genauen Annotationen. In Seam kann jede Klasse als EJB-Komponente verwendet werden. Somit entfällt bei Seam die Unterscheidung zwischen den Komponenten der Darstellungsebene und der Geschäftslogik, so dass die EE-Plattform auf einem einheitlichen Komponentenmodell basiert.
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| Abwärtskompatibel mit J2EE |
Seam ist jedoch keineswegs auf Umgebungen beschränkt, die nur EJB 3.0 unterstützen. Die Lösung lässt sich in allen J2EE-Umgebungen sowie mit einfachem Tomcat nutzen.
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| Die einfache Methode zur Erstellung von AJAX-Komponenten |
Seam integriert JSF-basierte Open Source-AJAX-Lösungen wie ICEfaces und Ajax4JSF mit der einzigartigen Seam-Engine zur Zustands- und Nebenläufigkeitsverwaltung. So können Sie Ihren Anwendungen problemlos AJAX hinzufügen, ohne JavaScript lernen zu müssen. Außerdem sind Sie vor möglichen Fehlern und Leistungsproblemen geschützt, die bei einer Umstellung auf AJAX auftreten können.
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Ein revolutionärer Ansatz für das Zustandsmanagement |
Vor Seam war eine HTTP-Sitzung die einzige Methode zur Verwaltung des Zustands einer Webanwendung. Seam stellt verschiedene zustandsbehaftete Kontexte mit unterschiedlicher Granularität von der Konversations- bis hin zur Geschäftsprozessebene zur Verfügung, wodurch die Begrenzungen von HTTP-Sitzungen entfallen. Entwickler können zum Beispiel Webanwendungen mit verschiedenen Arbeitsbereichen erstellen, die sich wie ein Rich Client mit mehreren Fenstern verhalten.
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| Flow-Verwaltung |
Seam integriert mit JBoss jBPM eine transparente Business Process Management-Lösung, mit der die Modellierung, Implementierung und Optimierung komplexer Kollaborationen (Workflow) sowie komplexer Benutzerinteraktionen (Pageflow) einfacher als je zuvor ist.
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Einfache Integrationstests |
Da es sich bei Seam-Komponenten um POJOs handelt, lassen sich problemlos Modultests ausführen. Bei komplexen Anwendungen reichen Modultests alleine jedoch nicht aus. Darum bietet Seam als Kernbestandteil des Frameworks Funktionen zum einfachen Testen von Seam-Anwendungen. Sie können JUnit- oder TestNG-Tests erstellen, mit denen sich komplette Benutzerinteraktionen reproduzieren und alle Komponenten des Systems testen und in Ihrer IDE ausführen lassen.
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Sie sind noch nicht überzeugt? Lesen Sie Zehn Gründe, die für Seam sprechen.